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Vorteile  |  Nachhaltigkeit  |  Rechtsform
 
Die Baugemeinschaft GbR

Was ist eine Baugemeinschaft?

Unter einer Baugemeinschaft versteht man einen rechtlich abgesicherten Zusammenschluss Bauwilliger, mit dem Ziel, gemeinsam ein Bauprojekt zu realisieren.


Das bauforum dresden e.V. unterstützt Sie auf Ihrem weg zur Baugemeinschaft, siehe 10 Bausteine zur Baugemeinschaft [zum Download als PDF-Dokument]


Vorteile

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Nachbarschaftliches Wohnen
Die zukünftigen Nachbarn lernen sich schon bei der gemeinsamen Planung kennen.

Maßgeschneiderter Wohnraum
Die eigene Wohnung wird mit dem Architekten individuell geplant.

Kostengünstiges Bauen
Wie viele Beispiele zeigen, können die Gesamtkosten für Wohnungen um bis zu 20% gesenkt werden, da die zukünftigen Bewohner die Bauherren sind.

Attraktive Wohngebiete
Baugemeinschaften engagieren sich für die Qualität ihres Wohnumfeldes.

Innovative Wohnkonzepte
Es besteht die Möglichkeit, Wohnungen für kinderreiche Familien, behindertengerechtes Wohnen, Seniorenwohnen sowie kleine Läden und Büros zu integrieren.

Hohe Architektur- und Bauqualität
Es entstehen Wohngebäude von großer gestalterischer und baulicher Qualität.

Zukunftsfähiges Bauen
Wünsche nach ökologischem und ressourcenschonendem Bauen können verwirklicht werden.


Nachhaltigkeit

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Nachhaltiges Bauen heißt Reduktion des Verbrauchs natürlicher Ressourcen wie Grund- und Boden, Erdöl, Gas, Wasser etc. Das nachhaltige Bauen in der Stadt beginnt damit, dass innerstädtische Flächen nutzbar gemacht werden und nicht neue Flächen im Umland verbraucht werden. Dessen Zersiedelung hat eine erhöhte Verkehrsbelastung in und außerhalb der Städte zur Folge. Neben den ökologischen Problemen wie z.B. Landschaftsverbrauch und Verkehrsbelastung, entstehen auch Probleme in gesellschaftlicher und finanzieller Hinsicht, so z.B. der Verlust von Steuereinnahmen für die Kernstadt, wenn im Umland gesiedelt wird bei weiterhin reger Nutzung der sozialen und kulturellen Angebote der Stadt. Wenn junge Familien an den Rand ziehen, so ist dies auch immer ein Verlust an Vielfalt städtischer Bevölkerungsstruktur. Die hohen Aufwendungen der Kommunen für die technische Infrastruktur in Gebieten geringer Dichte sind bekannt. In Städten mit stagnierender oder gar sinkender Haushaltszahl wirkt sich die Ausdehnung der infrastrukturellen Netze unmittelbar in Kostensteigerungen und geringer Energiedichte aus. Das ist von vielen Versorgern und der Bundesregierung als Problem erkannt worden.

Gibt es aber für die Bürger die Möglichkeit, selbst Eigentum in der Stadt, in der sie leben und arbeiten, zu erwerben, so ist das Ergebnis eine nachhaltige Stadtentwicklung sowie eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und der Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt. Daneben sichert dies Wohnraum, indem es eine stabile, mit einem hohen Eigeninteresse verbundene Wohnsituation schafft.

Da kostengünstig und selbstbestimmt gebaut werden kann und Kosten gemeinsam getragen werden, sind ökologische Technologien mit hoher Primärinvestition für Baugemeinschaften eher finanzierbar und wurden in der Vergangenheit oft umgesetzt. Alle Neubauprojekte des bauforum sind Passivhäuser, bzw. Niedrigenergiehäuser. Anhand von Baugemeinschaften realisierten Sanierungsbeispielen und Wohnungsneubauten kann nachgewiesen werden, dass sich bei einem auf Nachhaltigkeit angelegten Gesamtkonzept ökologische Technologien (wie z.B. Passivhaus, 3-Liter-Haus, KfW 40 - oder KfW 60 Standard, Regenwassernutzung, der weitgehendste Erhalt der Bauteile im Bestand sowie der Einsatz baubiologischer Materialien), mit höheren investiven Mehrkosten, langfristig durch wesentlich geringere Nebenkosten auszahlen. Auf diese Weise ist eine deutliche Minimierung von Heizenergiekosten, Reduzierung des CO2-Ausstoßes, eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität in den entsprechenden Gebäuden, sowie eine Verbesserung der ökologischen Gesamtbilanz zu erreichen.


Rechtsform

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Die Baugemeinschaft ist in der Regel eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zur Erreichung des Ziels der Realisierung eines Bauprojektes. Im Rahmen der Gründung der Baugemeinschaft müssen interne Organisationsformen und Entscheidungsstrukturen festgelegt werden. Die Baugemeinschaft tritt als Bauherr auf und beauftragt sämtliche Leistungsnehmer. Die GbR wird nach Fertigstellung des Projekts in eine Eigentümergemeinschaft umgewandelt oder in Einzeleigentum überführt.

 

 
   
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